Praktikum im Bereich Journalismus

 

Wer überlegt Journalismus zu seinem Beruf zu machen, sollte vorab die Gelegenheit nutzen, den Traumberuf auf Herz und Nieren zu testen. Eine sehr gute Möglichkeit dafür ist es, ein Praktikum zu machen. Auf der einen Seite bekommt man den kompletten Tagesablauf eines Journalisten mit, auf der anderen Seite wird man hautnah über die Tätigkeitsinhalte informiert. Da Journalist ein sehr vielseitiger Beruf ist und es ganz unterschiedliche journalistische Schwerpunkte gibt, sollte man sich, bevor man sich auf die Suche nach einem Praktikumsplatz begibt, über die verschiedenen Bereiche gut informieren. Journalisten im Bereich der Online-Medien arbeiten beispielsweise ganz anders als die in der Redaktion einer Lokalzeitung. Wer verschiedene Bereiche interessant findet, kann sich auch überlegen in mehrere journalistische Betätigungsfelder hinein zu schnuppern.

Wie kommt man nun an einen Praktikumsplatz in einer Redaktion? Zuerst einmal ist es wichtig, den richtigen Ansprechpartner herauszufinden. Dies kann durch einen Anruf in der Redaktion selber und ein Gespräch - zumeist mit der Sekretärin - erfolgen, oder aber auch durch eine Recherche auf den Internetseiten des Medienunternehmens. Geht es um ein Praktikum bei der Lokalzeitung, ist es in der Regel nach einer kurzen telefonischen Absprache auch möglich, sich und sein Anliegen persönlich vorzustellen. Keinesfalls sollte man einfach so 'hereinschneien', denn in jeder Redaktion, egal mit welchem journalistischen Schwerpunkt, herrschen immer Stress und ein enger Zeitplan.

Im Bereich der Online-Medien macht ein Praktikum vor allen Dingen dann Sinn, wenn man Spaß an Webanwendungen hat, denn ohne technisches Interesse oder auch schon einige Grundkenntnisse, wird sonst bald die Arbeit als Online-Redakteuer, die sehr techniklastig ist, wenig Freude machen. Sehr interessant und vielseitig kann auch das Arbeiten in der großen Redaktion einer Publikums- oder Fachzeitschrift sein. Hier lernt man mit Sicherheit nicht nur die vielen unterschiedlichen Aufgaben eines Redakteurs kennen, sondern kann unter Umständen auch einmal in die Online-Ausgabe der Zeitschrift hineinschnuppern, auf die mittlerweile kaum ein großes Printprodukt mehr verzichten kann.

Wem der Numerus Clausus im Wege steht, kann in Erwägung ziehen, zunächst eine Praktikum in einem anderen Bereich zu absolvieren. Dies ist keineswegs so um die Ecke gedacht wie es auf den ersten Blick erscheinen mag, denn kaum irgendwo sind praktisches Fachwissen und Nischenkenntnisse so gefragt wie im Journalismus. Ein Jahr mit Praktika in kulturellen Bereichen, bei einer Foto- oder Werbeagentur oder einem Radiosender sind für angehende Journalisten keineswegs verlorene Zeit. Einfach mal nach Werbeagentur München oder ähnlichen Begriffen im Internet zu suchen und ein paar Agenturen zu kontaktieren, das verursacht kaum Unkosten und schadet auf keinen Fall. Zusätzlich existiert die Option, sich über diesen Zeitraum für ein Wartesemester für Journalistik einzuschreiben.

Wer als angehender Journalist Wert auf persönliche Kleidung legt, sollte mehr tun, als nur seinen Namen auf das innere Wäscheschild zu schreiben. Doch das zeigt kaum nach außen, dass es sich hier um ein ganz individuelles Teil handelt. Am besten wird das durch die Textilstickerei möglich. Dabei können zum Beispiel T-Shirts, Hemden, Wäsche, Hosen oder andere Kleidungsstücke mit einem Motiv oder einem Schriftzug versehen werden. Professionelle Anbieter erlauben es, dass auch umfangreiche Stickereien aufgebracht werden, die die eigene handwerkliche Kunst doch überschreiten würden.